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The Artist Colony on Darmstadt’s Mathilde Heights as German proposal for the UNESCO World Heritage!

The Artist Colony on Darmstadt’s Mathilde Heights as German proposal for the UNESCO World Heritage!

14. June 2014

«The beauty of Mathildenhöhe and its cultural relevance.»

Since June 12, 2014 it is official: The Artist Colony is one of seven German proposals for the UNESCO World Heritage. The Conference of the Ministers of Education and Cultural Affairs underlined the outstanding universal value of the early modern total work of art in Darmstadt.

How great – off to a good start with Osthang Project!

photo credit: © Kristof Lemp
» kristof lemp photography

Press Release (german):

Nach der gestrigen Entscheidung der Kultusministerkonferenz die Künstlerkolonie Darmstadt Mathildenhöhe auf die offizielle Bewerberliste zum Unesco-Welterbe aufzunehmen, hat der Oberbürgermeister der Wissenschaftsstadt Darmstadt, Jochen Partsch, die Entscheidung der Kultusminister ausdrücklich begrüsst: „Das ist ein sehr wichtiges Signal für die Stadt Darmstadt, denn die Entscheidung zeigt, dass wir mit unserem intensiven kulturellen und baulichen Engagement auf der Mathildenhöhe auf dem richtigen Weg sind. Seit unserem Antrag im Jahr 2012 haben wir mit Nachdruck daran gearbeitet, die Relevanz dieses bedeutenden Ensembles und Zentrum des Jugendstils auf der Unesco-Ebene zu etablieren. Mit der Entscheidung der Kultusminister haben wir weiter alle Chancen Weltkulturerbe zu werden. Aber es bleibt ein langer und anspruchsvoller Weg“, erklärte der Oberbürgermeister. „Die Mathildenhöhe war und ist ein eindrucksvoller Beleg für die Fortschrittlichkeit und die kulturelle Bedeutung der Wissenschaftsstadt Darmstadt für Hessen, Deutschland und die Welt. Eine Würdigung als Welterbe würde dieser Bedeutung folgerichtig auch auf Unesco-Ebene Rechnung tragen. Dabei geht es nicht nur um die baulichen Hinterlassenschaften, sondern auch um die besondere Idee hinter dem Ensemble.“

Der Entscheidung der Kultusminister vorausgegangen war der Antrag der Wissenschaftsstadt Darmstadt auf die Aufnahme der Mathildenhöhe auf die Bewerberliste der UnescoWeltkulturerbestätten im Jahr 2012. Der Darmstädter Magistrat hatte die Bewerbung mit seiner Vorlage vom 22. Mai 2012 am 13. Juni 2012 beschlossen, die Stadtverordnetenversammlung stimmte der Magistratsvorlage am 22. Juni 2012 zu. Der damalige Antrag der Wissenschaftsstadt an das Bundesministerium für Wissenschaft und Kunst enthielt neben einem Gutachten zur Erfüllung der Aufnahmekriterien auch die Rahmenkonzeption Mathildenhöhe, in der die Geschichte und der gesamte Bestand der Künstlerkolonie an Bauten, Kunstwerken und Gärten ausführlich beschrieben und dokumentiert ist.

Seit der Anmeldung der Mathildenhöhe zur Aufnahme auf die Unesco-Tentativliste vor zwei Jahren wird intensiv an der baulichen und energetischen Aufwertung des Ensembles gearbeitet. So ist die Sanierung der Ausstellungshallen bereits in vollem Gange und soll voraussichtlich im Jahr 2016 abgeschlossen sein. Dazu wurde kürzlich im Magistrat entschieden auch die, in den siebziger Jahren umgebaute, östliche Fassade der Ausstellungshallen nach historischem Vorbild wieder herzustellen. Für Oberbürgermeister Jochen Partsch ist dieses Engagement ein wichtiger Grund für die Entscheidung der Kultusminister. „Nach dem Einreichen der Bewerbungsunterlagen haben wir intensiv daran gearbeitet, unsere Kandidatur auch mit Leben zu füllen. Neben zahlreichen Bürgerinformationsveranstaltungen haben wir auch einen Managementprozess mit der neu installierten Magistratskommission aufgelegt und begleitet“, erklärte Partsch abschließend.

Die im Jahr 1898 von Großherzog Ernst Ludwig gegründete Künstlerkolonie Mathildenhöhe ist das kulturelle Zentrum der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Der Hochzeitsturm als berühmtestes Wahrzeichen der Stadt und das Ausstellungsgebäude, in den Jahren 1906 und 1908 errichtet, wurden jeweils von dem Architekten Joseph-Maria-Olbrich entworfen. Die erste Ausstellung auf der Künstlerkolonie erfolgte im Jahr 1901. Mit dem Ausbruch des ersten Weltkriegs im Jahr 1914 wurde die laufende Ausstellung abgebrochen und es wurden keine neuen Künstler mehr berufen. Das endgültige aus für die Kolonie kam mit dem Abdanken des Großherzogs im Jahr 1918. Formell aufgelöst wurde sie im Jahr 1929.

13. Juni 2014 / DK

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